Pressemitteilung vom 07.07.2003
Mehr als 60 Prozent der Finanzexperten sehen den Dax am Jahresende 2003 bei über 3.400 Punkten
Bei der Entwicklung der wichtigsten Leitindizes wird die Euro-Zone erneut - wie bereits in der letzten Finanzmarktumfrage - vor den USA gesehen. Besonders dem DAX sprechen die Finanz-Profis Aufholpotential zu. Bei DAX und EuroSTOXX rechnen neun von zehn Experten mit einem Anstieg bis zum Jahresende 2003. Für den DAX erwarten dabei 61 Prozent Ende des Jahres Werte über 3.400 Punkte (Schlußkurs DAX, Xetra, 30.06.03: 3.220 Punkte). Eine deutliche Steigerung des Dow Jones auf über 10.500 Zähler sehen hingegen nur elf Prozent (Schlußkurs Dow Jones, 30.06.03: 8.985Punkte). In Bezug auf das Wechselkursverhältnis gehen die Finanz-Experten im zweiten Halbjahr 2003 von einer Stärkung des US-Dollars gegenüber dem Euro aus.
Als Gründe für die erwartete positive Entwicklung geben die Anlage-Profis den wirtschaftlichen Aufschwung - verbunden mit einer allgemein positiven Stimmung - an. Auch das günstige Zinsniveau sowie die erfolgreichen Restrukturierungsmaßnahmen der Unternehmen sprechen für eine positive Entwicklung. Als Konjunkturgefahren werden vor allem eine andauernde wirtschaftliche Stagnation sowie die wirtschaftliche Entwicklung in den USA genannt.
Aufgrund der besseren Stimmung setzen die Finanz-Profis wieder vermehrt auf Werte aus den Zykliker-Branchen und einen höheren Aktienanteil in den Depots. Die Branchen Telekommunikation, Energie, Bio- und Informationstechnologie sowie Pharma und Chemie sind ihrer Meinung nach lange unterbewertet gewesen und versprechen nun gute Renditechancen. Aber auch Banken und Versicherungen werden wieder stärker ins Anlegerinteresse rücken.
Dementsprechend nennen die Experten insbesondere Allianz, Deutsche Telekom, Münchener Rück, EON, Nokia und Samsung als ihre persönlichen Favoriten. Im Fonds-Sektor versprechen sie sich vor allem vom Griffin Eastern Europe, Pictet-Biotech und Templeton Growth eine gute Performance im zweiten Halbjahr 2003.
Hinsichtlich der regionalen Gewichtung sehen die Experten vor allem in den osteuropäischen EU-Beitrittskandidaten die besten Renditechancen. Gründe hierfür sind, so die Umfrageteilnehmer, vor allem die geographische Nähe zu Westeuropa, eine ähnliche Mentalität sowie die in diesen Ländern herrschende politische und gesellschaftliche Stabilität.
Redaktionelle Hinweise:
1.) Die ausführlichen Ergebnisse der zweiten Finanzmarktumfrage erhalten Sie bei: DAB bank AG, Pressestelle, Landsberger Str. 428, 81241 München, Tel: 089/50068-692 oder -661, Fax: 089/50068-669 oder presse@dab.com.
2.) Über 100 Vermögensverwalter und Fondsvermittler in ihrer Nähe finden Privatkunden in der Anlageberaterdatenbank der DAB bank unter: www.dab-anlageberatung.de.
3.) Zum 31.03.03 verwalteten in Deutschland und Österreich 751 Finanzintermediäre 43.139 Endkundendepots mit einem Kundenvermögen von 4,11 Mrd. Euro über die DAB bank. Die DAB bank ist damit führender Anbieter im Geschäft mit Vermögensverwaltern.
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